RUDI sucht ein neues Zuhause

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Name:
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George "Rudi" Clooney vom Merscher Feld FCI
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Rasse/Geschlecht:
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Rauhaardackel (saufarben) / männlich intakt
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Gewicht:
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ca. 11 kg
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Alter:
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05. November 2020 geboren
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in Kürze
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- sehr lernfreudig
- Verhalten bei Hündinnen und kastrierten Rüden in der Regel problemlos
- bei unkastrierten Rüden teilweise typische Leinenaggression
- Ressourcenaggression, Beißvorfälle
- benötigt konsequente und vorausschauende aber trotzdem liebevolle Erziehung und Führung
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Prüfungen:
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- BHP1: 25.09.2021 (96 Pkt – 1. Preis) DTK Köln
- BHP2: 24.09.2022 (40 Pkt – 1. Preis) DTK Köln
- Mantrailing Orange - geprüft nach K9 Standard (Grün-Prüfung war für Q3/26 geplant)
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Abgabegrund:
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Beißvorfälle innerhalb der Famile
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Aktueller Aufenthaltsort:
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Nettetal
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Toller kleiner Hund braucht neue Chance

Rudi ist ein typischer Dackel, der seinen eigenen Kopf hat und Kommandos auch mal hinterfragt. Er ist aber sehr lernfreudig und kennt die gängigen Grundkommandos und kann diese auch gut umsetzen, braucht aber eine klare und konsequente Ansprache. Mit ruhiger Konsequenz lässt er sich gut führen.
Mit Hündinnen und kastrierten Rüden ist er meist verträglich. Bei unkastrierten Rüden kann er an der Leine jedoch deutlich reagieren und leinenaggressives Verhalten zeigen. Hier braucht er eine souveräne, vorausschauende Führung und Menschen, die Situationen früh erkennen und klar managen.
Wenn andere Hunde ihm zu aufdringlich begegnen, setzt Rudi auch bei Hündinnen Grenzen und gibt eine deutliche, der Situation angemessene Ansage.

Bei fremden Menschen ist Rudi eher skeptisch, war bei mir beispielsweise aber sehr schnell entspannt. Dennoch sollte er nicht unbedacht in Situationen mit fremden Menschen gebracht werden, sondern braucht auch hier Menschen, die ihn lesen können und Begegnungen verantwortungsvoll steuern.
Der Umgang mit Kindern wurde bewusst aufgrund der Beißvorfälle unterbunden. Rudi sollte daher nicht in einen Haushalt mit Kindern vermittelt werden.
Rudi ist regelmäßigen Hundekontakt gewohnt und geht einmal pro Woche in eine Hundetagesstätte, wo er in der Hundegruppe problemlos mitläuft. Ein klassisches Welpentraining war pandemiebedingt nicht möglich; später wurde mit ihm als Junghund in der Hundeschule über mehrere Jahre gearbeitet.
Er braucht sowohl geistige als auch körperliche Auslastung. Einmal wöchentlich macht Rudi Mantrailing, außerdem mag er Suchspiele zu Hause. Körperlich ist er lange Spaziergänge gewohnt, täglich ausgiebig und mindestens einmal pro Woche auch größere Runden von etwa 10 Kilometern oder mehr. Rudi ist damit ein Hund für aktive Menschen, die Freude daran haben, ihn sinnvoll zu beschäftigen.

Rudi entstammt einer nicht-jagdlichen Zucht und wurde auch nicht jagdlich geführt. Durch das Mantrailing sollte aber eine Ausbildung zu Nachsuche / Schweiß mit geeignetem Training möglich sein (für jagdlich interessierte sind Ahneninfos verfügbar) .
Nach einem Beißvorfall, bei dem Rudi seine Halterin schwer an der Hand verletzt hat, kam Rudi mit seinen Haltern zum Training zu mir. Ziel war es, sein problematisches Verhalten besser einzuordnen und daran zu arbeiten. Rudi hat sich in dieser Zeit auch perfekt präsentiert und hat während des Trainings keinerlei aggressives Verhalten gezeigt. Er wurde an den Maulkorb gewöhnt und sollte in den Situationen, in denen er bisher aggressives Verhalten gezeigt hat, diesen tragen, damit die Halter entspannt und angstfrei reagieren können. Leider konnten die problematischen Situationen aber weder auf dem Trainingsplatz, noch zu Hause zuverlässig nachgestellt und gezielt trainiert werden, weshalb es nun leider erneut zu einem massiven Beißvorfall gegen die Halterin gekommen ist, was auch der Abgabegrund ist.
Rudi ist stark ressourcenorientiert, was im Alltag problematisch sein kann. Spielzeug, Decken oder bestimmte Plätze können für ihn eine hohe Bedeutung haben. Dazu kann durchaus auch das Haus gehören, z.B. wenn es an der Tür klingelt. Rudi hat aber im letzten Jahr gut gelernt, dann auf seine Decke zurückgeschickt zu werden.
Beim Tierarzt zeigt Rudi bislang kein aggressives Verhalten; Untersuchungen und Behandlungen waren bisher ohne besondere Probleme möglich. Rudi wird regelmäßig tierärztlich betreut. Er ist regelmäßig geimpft und erhält Wurmkuren in den empfohlenen Abständen, die er bislang ohne Nebenwirkungen vertragen hat. Zudem finden jährliche Check-ups beim Tierarzt statt. Diese Untersuchungen waren bislang ohne auffälligen Befund. Einzige bekannte Ausnahme ist eine leichte Herzklappen-Insuffizienz, die nach tierärztlicher Einschätzung derzeit nicht behandlungsbedürftig ist.
Als Futter erhält Rudi ausschließlich Trockenfutter, Nassfutter gelegentlich als Belohnung. Kein Barfen, keine bekannten Unverträglichkeiten.
Rudi kommt gerne von alleine zu einem und genießt es, gestreichelt und gekrault zu werden. Ich habe ihn überhaupt nicht als generell agressiven Hund kennen gelernt. Man muss sich aber im Klaren sein, dass Rudi gewisse Auslöser hat, bei denen er mit Aggression geagiert, die er dann auch nicht immer gut kontrollieren kann.
Rudi sollte daher ausschließlich zu hundeerfahrenen Menschen in einen kinderlosen Haushalt vermittelt werden, die ihm ein liebevolles Zuhause schenken und ihn trotzdem konsequent führen können.
Es wäre super, wenn Rudi bald ein schönes, neues Zuhause findet.
Bei Interesse bitte einfach bei mir per E-Mail melden unter


